Heute war ich beim Kreisfeuerwehrverband in Bendorf und habe wertvolle Eindrücke sowie klare Erwartungen der Einsatzkräfte an die Landespolitik mitgenommen.
Nach der Novellierung des neuen LBKG ist die Alarm und Einsatzplanung im Kreis Mayen Koblenz sehr gut aufgestellt. Ergänzend dazu wurden präzise Vorstellungen und Forderungen an das Land formuliert, etwa zu realistischen Anforderungen für Übungen.
Ein zentraler Punkt war die geplante Ausweitung der Einsatzgrundzeit von acht auf zehn Minuten. Kleine Feuerwehren müssen erhalten bleiben, denn sie sichern Präsenz und schnelle Hilfe in den Gemeinden.
Die pauschale Zuwendung ist ein guter Schritt zur Entbürokratisierung, doch ob ihre Höhe den tatsächlichen Bedarf deckt, muss sich zeigen.
Besonders beeindruckend ist das starke Engagement der Jugendfeuerwehr mit rund achthundert Mitgliedern.
Beim Blick auf das Sondervermögen und die zusätzlichen sechshundert Millionen aus dem Landeshaushalt stellt sich die Frage, welcher Anteil tatsächlich bei der Feuerwehr ankommt. Hier braucht es Klarheit und eine gute Perspektive für die Zukunft der Gefahrenabwehr im Land.
Herzlichen Dank an alle Feuerwehrleute bei uns im Landkreis Mayen-Koblenz für euer Engagement.




